Produkte – Rapsöl

Rapsöl auch Rueböl genannt (aus dem mittelalterlichen Wort "Ruebse" = Raps),  wird sehr schonend hergestellt. Das Rapsöl wird durch Kaltpressung der  vorgereinigten  Rapssaat in einer Schneckenpresse gewonnen. Danach wird  das kaltgepresste Rapsöl mehrfach fein gefiltert, und der  Raffination  zugeführt.

Fettes, hellgelbes bis braungelbes, halbtrocknendes (Trocknende Öle verändern sich infolge ihres hohen Gehaltes an gesättigten und einfach ungesättigten Fettsäuren an der Luft ) Öl, das aus den geschroteten Samen von Raps durch Pressen oder Extraktion in einer Ausbeute von ca. 40% gewonnen wird.( 1 ha entspricht ca. 1000 bis 2000 Liter Öl) Dichte 0,91 kg/dm3, Verseifungszahl 175–185. Iodzahl 105 – 115, Schmelzpunkt ca. 0 – 2°C, in Alkohol nur wenig löslich, in Diesel und Benzin gut löslich. Es sind zwei Arten von Rapsöl zu unterscheiden: Kalt gepresstes Rapsöl, kräftig gelb Raffiniertes Rapsöl, fast klar Kaltgepresstes Rapsöl ist durch den verfahrenstechnischen geringeren Aufwand billiger (niedrigerer Energiebedarf bei der Herstellung). Die kinematische Viskosität ist im Vergleich zum raffinierten geringfügig höher.

Das von uns angebotenen Pflanzenöl erfüllt die höchsten Qualitätskriterien DIN 51605, damit es beim Betrieb von Dieselmotoren nicht zu Problemen kommt und Sie immer Spaß am fahren mit Pflanzenöl haben.
Bestellungen aus Deutschland werden innerhalb von 10 Tagen ausgeliefert. Zum jeweiligen Tagespreis incl. Quote nach Energiesteuergesetz.
 
Bitte beachten Sie bei der Verwendung von Pflanzenöl als Kraftstoff die Freigabe des Motorenherstellers. Wir empfehlen zur Verwendung in Verbrennungsmotoren erprobte Umrüstsätze.

Für Schäden, die durch die Verwendung von Pflanzenöl als Kraftstoff entstehen, übernehmen wir keine Garantie

Stetig steigt die Nachfrage nach Rapsöl als Kraftstoffalternative zu Diesel bzw. Biodiesel. Gründe dafür sind sicherlich die stark steigenden Preise, sowie die begrenzten Mengen beim Biodiesel.

Um Rapsöl problemlos als Kraftstoff einsetzen zu können, müssen einige Veränderungen am Fahrzeug vorgenommen werden, denn Rapsöl unterscheidet sich wesentlich von Diesel bzw. Biodiesel. So ist Rapsöl im Gegensatz zu Biodiesel und Diesel sehr zähflüssig, was gerade bei kalten Temperaturen zu Problemen führen kann. Zudem besitzt Rapsöl ein anderes Zünd- und Verbrennungsverhalten. Diese besonderen Eigenschaften erfordern die Anpassung des Motors an den Kraftstoff (z.B. die Kraftstoffvorwärmung).

Auch dem Motorenöl muss wesentlich mehr Beachtung geschenkt werden, da in den bisher gefahrenen Tests, immer eine Schmieröleindickung eintrat (Eintrag von Rapsöl in das Motorenschmieröl). Die Wechselintervalle sind daher, wie beim Biodiesel, zu halbieren. Um die Qualität des Schmieröls zu untersuchen, empfehlen wir den Einsatz eines Öltestgerätes. Dieses vergleicht das Neuöl mit dem Motorenöl im Motor und zeigt den Grad der Verschmutzung in Prozent an. Somit lässt sich der richtige Zeitpunkt für den Ölwechsel bestimmen. Sollten wir Ihr Interesse an einem Öltestgerät geweckt haben, fragen Sie uns bitte an. Wir erstellen Ihnen gern ein unverbindliches Angebot.
 
Rapsöl anstatt Diesel

Pflanzenöl statt Diesel Auf den deutschen Autobahnen reihen sich werktags zahlreiche Brummis in kilometerlangen Kolonnen. Dabei fällt nicht auf, dass zwischenzeitlich sehr viele im Tank keinen Diesel, sondern Pflanzenöl haben. Geht das überhaupt? Ja, es geht! Vieles ist zu beachten Damit das Pflanzenöl annährend die Viskosität vom Dieselkraftstoff erreicht, muss es aufgewärmt werden. Dafür gibt es unterschiedliche technische Lösungen, die im Markt nach dem 1- oder 2-Tank-System unterschieden werden. So liegen auch je Umrüstkosten ziemlich weit auseinander und betragen pro LKW 2.500 bis 5.000 €. Wer die wenigsten Kompromisse eingehen möchte und auf alle Eventualitäten gut vorbereitet sein will, ist nach unseren Erfahrungen gut beraten, ein 2- Tank-System zu installieren. Von da an gilt es nun, die Fahrer daraufhin zu sensibilisieren, dass sie vor dem Abstellen des Fahrzeuges rechtzeitig manuell die Umschaltung von Pflanzenöl auf Diesel vornehmen, damit sich das gesamte Kraftstoffversorgungssystem durchspült und nach einer längeren Stillstandphase ein problemloses Starten wieder möglich ist. Als positiver Nebeneffekt wird dadurch sichergestellt, dass sich nirgends in dem empfindlichen Kraftstoffversorgungssystem Ablagerungen, Verklebungen oder Verstopfungen bilden. Fast immer sind es eben diese Nebeneffekte, die zu direkten Systemstörungen und Ausfällen führen. Der Fahrer hat somit erheblichen Anteil am reibungslosen Betrieb. Der Teillastbereich mit Pflanzenöl ist eigentlich "pures Gift" für den Motor. Bei solchen Betriebsbedingungen neigen Pflanzenöle zur Bildung von Verklebungen, die dann sehr schnell in Verharzungen übergehen. An der Stelle sollte Fairerweise auch erwähnt werden, dass aus diesem Grund die meisten Fahrzeuge, die aufgrund ihrer Nutzung lange im Teillastbereich arbeiten, möglichst nicht mit Pflanzenölen betrieben werden sollten. Kein Mehrverbrauch Der oft erwähnte Mehrverbrauch ist eine Fehlinformation. Mehrverbrauch wird im Zusammenhang mit Biodiesel genannt und auf Pflanzenöle zu Unrecht übertragen. Der Verbrauch ist meistens konstant oder gar niedriger. Scheinbar unausweichlich kürzere Ölwechselintervalle sind für viele Betreiber im Zusammenhang mit Pflanzenölverwendung ein Negativargument. Es ist nun einmal angenehm, 100.000 km und mehr mit demselben Motoröl zu fahren. Die Intervalle lediglich nur sicherheitshalber zu verkürzen und zwar egal, ob zu halbieren oder gar zu dritteln, ist keine geeignete und erst recht keine zeitgemäße Maßnahme zur Risikominimierung. Sinnvollerweise sollten dabei folgende Fakten berücksichtigt werden: - Kraftstoffverdünnung im Motoröl kann nie ausgeschlossen werden und ist einerseits motorzustandsbedingt und andererseits eine betriebsbedingte Auswirkung. Pflanzenöl im Motoröl ist ein Übel, allerdings gibt es Motoröle, die hochleistungsfähig und so aufgebaut sind, dass möglichst geringe Wechselwirkungen in Folge der Kombination mit Pflanzenöl auftreten. Dafür geeignete Motorenöle stehen zur Verfügung. - Hochleistungs- und für lange Ölwechselintervalle geeignete Motoröle sind nicht zwangsläufig die ideale Alternative im Zusammenhang mit der Verbindung von Pflanzenöl. - Einfaches Ausweichen auf leistungsschwächere und billigere Motoröle ist zwar ein einfacher aber auch klarer Rückschritt. Moderne Motoren benötigen Hochleistungsöle, um ausreichend vor Verschleiß geschützt zu werden. - Nebenstromfeinstfilter für Motoröle wurden oft für unnötig gehalten. Fakt ist, dass zum Beispiel verschiedene Nebenstromfilter in der Lage sind, im hohen Maße sowohl die katalytisch als auch abrasiv wirkende Verunreinigung aus dem Motoröl auszufiltern. Durch das permanente Ausfiltern von Kondenswasser werden zusätzlich Säurebildungsprozesse gehemmt. Natürlich können auch Nebenstromfilter eine Kraftstoffverdünnung nicht ausschließen aber viele negative und vor allem schnelle Auswirkungen minimieren. - Ölanalysen sind eine gute Möglichkeit zur individuellen und korrekten Bestimmung der Motorölnutzungsdauer. Ergänzend dazu ist es sinnvoll, in kürzeren Abständen einen Qualitätsvergleich mit Frischölqualität mittels TriboCheck (im Shop erhältlich) vorzunehmen. - Der Verunreinigungsgrad und Alterungsprozess des Pflanzenöls beeinflussen signifikant die Betriebssicherheit . Es ist sinnvoll, Pflanzenöle über eine Feinstfilteranlage zu betanken. Ebenso müssen die Lagerstätten sauber und vor allem "trocken" gehalten werden. Abschließend bleibt festzustellen, dass Pflanzenöl als Dieselersatz technisch möglich ist.